|
|
"Passive Wasserbehandlung"
bedeutet die Behandlung von dezentral und in geringen Mengen anfallenden
Wässern, die zu unverhältnismäßig hohen Kosten bei herkömmlichen Methoden
führen würden. Im Konzept der passiven Grundwassersanierung können durch
B.P.S. Engineering drei Varianten realisiert werden:
| Reaktive Permeable Wände: Das kontaminierte Grundwasser
durchströmt eine ausreichend breite Wand aus reaktivem Material und wird dabei z.B. durch Sorptions- oder Reduktionsprozesse gereinigt.
|
 |
| Passives "Pump & Treat": Das kontaminierte Grundwasser wird aktiv gepumpt, in einem Filter (passive Wasserbehandlungsanlage) gereinigt und zurück in den Grundwasserleiter oder in die Vorflut eingeleitet. Diese Variante ist eine Zwischenstufe zwischen dem klassischen Pump & Treat und echten Reaktiven Permeablen Wänden.
|
 |
| Funnel & Gate: Das Prinzip ist das gleiche wie bei herkömmlichen Permeablen Reaktiven Wänden. Der Funnel (Trichter) zwingt jedoch auch unter ungünstigen hydrogeologischen Verhältnissen das kontaminierte Grundwasser durch das reaktive Material.
|
|
Der Einsatz permeabler reaktiver Wände (PRW) zur passiven Wasserbehandlung kann wesentlich zur Senkung der langfristig anfallenden Kosten beitragen. Eingesetzt werden sowohl geeignet vorbehandelte reaktive Materialien als auch langzeitbeständige, speziell konditionierte Granulate aus einem geeigneten Trägermaterial in Verbindung mit reaktiven Stoffen für Abtrennung von Schwermetallen und organischen
Kontaminanten.
B.P.S. Engineering bietet alle Schritte von der Vorprüfung der lokalen
Gegebenheiten bis zur Realisierung des passiven Systems.
Nur wenn ein passives System wirklich die günstigere Variante für Sie ist,
bieten wir sie Ihnen an.
Auch wenn Sie nur einzelne Teilleistungen wie die Entwicklung oder
Herstellung von Sorbentien benötigen, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.
Schritte der Projektbearbeitung
Vorprüfung
Anhand der Ausgangswässer erfolgen zunächst gezielte Untersuchungen bzw.
eine Auswertung vorhandener Wasseranalysen zur
-
Identifizierung der abzutrennenden Schadstoffe (in den meisten Fällen
bereits bekannt),
-
Ermittlung der Begleitmatrix,
-
Vorauswahl von reaktiven Stoffgruppen und
-
Beschreibung von unerwünschten Abtrennungen/Fällungen (Bildung von
Gips, Calcit usw.), die zu einer hydraulischen Verblockung der reaktiven
Materialien führen.
Recherche in der Stoff- und Literaturdatenbank zur Auswahl einer bereits
beschränkten Anzahl reaktiver Stoffe.
-
Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage, die eine Rechtfertigung zur
weiteren Verfolgung dieses Lösungsansatzes mit den vorhandenen Restrisiken
enthält, oder den Abbruch in diesem frühen Stadium empfiehlt.
Dimensionierung
Realisierung
Typische Anwendungsgebiete
|
Sammelbereiche von industriellen Abwässern
|
Grundwasser- und Sickerwassersammler im Abstrom von Dämmen industrieller Absetzanlagen
|
|

|

|
|
Im Zusammenwirken mit der passiv-biologischen Wasserbehandlungsanlagen |
Sanierung von Oberflächengewässern
|
|

|

|
zum Seitenanfang
Kontakt
|
|